2.3.2026 – Das Finanzministerium und das Klima- und Umweltschutzministerium haben einen Leitfaden für Bildungsanbieter und eine Video-Serie für junge Erwachsene veröffentlicht. Bei beidem geht es um „Green Finance“. Die neuen Angebote sollen dazu beitragen, Wissenslücken auf diesem Gebiet zu verkleinern.

Finanzministerium und Klima- und Umweltschutzministerium haben neue Materialien zur Finanzbildung herausgebracht. Das inhaltliche Generalthema: „Green Finance“, sprich Umwelt und Klima und ihr Zusammenhang mit Finanzentscheidungen.
„Finanzbildung beinhaltet mehr als zu verstehen, wie man richtig Sparen, Investieren oder für die Zukunft vorsorgen kann. Denn finanzielle Entscheidungen können auch Auswirkungen auf Umwelt und Klima haben“, sagt Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig in einer Mitteilung vom Freitag.
Wer sein Geld nachhaltig anlegt und auf umweltfreundliche Finanzprodukte achtet, könne „Innovationen fördern und so einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten“, heißt es in der Mitteilung des Klima- und Umweltschutzministeriums außerdem.
Dieses Thema „für alle zugänglich“ machen soll zum einen ein neuer Leitfaden mit dem Titel „Finanzbildung trifft Klima und Umwelt“. Mit diesem wolle man „den Zusammenhang von Nachhaltigkeit, Klima und privaten Finanzentscheidungen strukturiert in den Blick“ nehmen.
Der Leitfaden befasst sich nach einleitenden Worten zu Klima und Finanzbildung mit zwei großen Blöcken: der eine mit Finanzbildung in verschiedenen Lebensphasen von Schule bis Pension, der andere mit Finanzbildung nach Themenbereichen wie Sparen, Finanzieren und Risikomanagement. In beiden werden konkrete Fragestellungen aufgeworfen und Links zu externen Quellen angeboten.
Zielpublikum des Leitfadens sind insbesondere Finanzbildungsanbieter: Lehrer, Beratungsstellen, Vereine, Unternehmen oder Multiplikatoren.
Das Projekt habe man „gemeinsam mit relevanten Stakeholdern im Bereich der Finanzbildung“ umgesetzt, unter anderen mit der Arbeiterkammer, dem Bildungsministerium, der Finanzmarktaufsicht, Global 2000, dem Institut für Höhere Studien, der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) und der Bundessparte Banken und Versicherungen.
Zum anderen gibt es ein Angebot, dass sich direkt an „junge Erwachsene“ richtet. Es handelt sich dabei um mehrere Kurzvideos in Form von Instagram-Reels bzw. Youtube-Shorts mit einer Länge von jeweils ein bis zwei Minuten.
Mit dieser Video-Serie „wollen wir auf ansprechende Weise Finanzbildungsinhalte noch stärker verbreiten“, sagt Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl.
„Die Videos geben einen Überblick, wie sich nachhaltige Geldentscheidungen und Umweltbewusstsein sinnvoll verbinden lassen – vom ersten Sparbuch über die Altersvorsorge bis zur Auswahl von Investmentmöglichkeiten“, so die Staatssekretärin.
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