20.4.2026 – Ein Drittel der österreichischen Jugendlichen bezeichnet Lebens- und Pensionsversicherungen als Vehikel, in das sie derzeit investieren oder in Zukunft investieren wollen. Ein Fünftel würde gerne Geld anlegen, weiß aber nicht, wie. Das sind Ergebnisse aus der neuen „Ö3-Jugendstudie“.

Wie sehen Jugendliche im Alter von 16 bis 25 Jahren „ihr Leben, die Welt und die Zukunft“? Dem sind das ORF-Radio Ö3 und das Meinungsforschungsinstitut Foresight heuer wieder nachgegangen.
Die Umfrage zur „Ö3-Jugendstudie 2026“ wurde von 2. bis 29. März durchgeführt und umfasst 71 Fragen zu den verschiedensten Themen, darunter auch Finanzen und Vorsorge. In die Auswertung sind die Antworten von 13.467 Teilnehmern eingegangen.
Ihre aktuelle finanzielle Lage bewerten drei Viertel in Summe positiv: 31 Prozent sind damit „sehr zufrieden“, weitere 44 Prozent immerhin „ziemlich zufrieden“. Das restliche Viertel ist „wenig“ (19 Prozent) oder „gar nicht“ (6 Prozent) zufrieden.
Die finanzielle Zufriedenheit hängt in gewissem Maß auch mit der allgemeinen Lebenszufriedenheit zusammen. „91 Prozent der gut abgesicherten jungen Menschen sind mit ihrem Leben zufrieden, jedoch nur 68 Prozent jener, deren Geld oft nicht ausreicht“, ist dem Begleittext zu entnehmen.
Die Teuerung ist für rund ein Sechstel ein Problem: 17 Prozent wählten die Antwort: Sie „betrifft mich massiv – ich komme kaum über die Runden“.
Für die große Mehrheit von 77 Prozent ist die Inflation zwar „lästig, aber ich kann mir eigentlich alles leisten, was mir wichtig ist“. Für die restlichen 6 Prozent ist die Teuerung „kein Problem“.
In einem weiteren Abschnitt konnten die Befragten aus 15 Punkten bis zu drei Themen auswählen, die ihnen „am meisten Sorgen“ machen.
Auf Platz eins liegt hier „genug Geld haben“ (40 Prozent), gefolgt von „leistbaren Wohnungen“ (31 Prozent), „sozialen Unruhen“ (27 Prozent), Zuwanderung (24 Prozent), Wirtschaftskrisen und Umwelt (je 23 Prozent) sowie „allgemeinen Unsicherheiten“ (20 Prozent).
Dann folgt das Mittelfeld, in dem auch Themen mit Anknüpfungspunkt ans Versichern und Vorsorgen auftauchen: Pensionen (17 Prozent), Jobsuche (16 Prozent), Gesundheitssystem (15 Prozent), Bildungssystem (15 Prozent) und Steuern (14 Prozent).
Die übrigen Themen der Liste – Atomkraft, Staatsverschuldung, Steueroasen – kommen jeweils auf unter 10 Prozent. Nur 2 Prozent gaben an, dass ihnen keines dieser Themen Sorgen bereitet.
Den Satz „Geld lege ich an bzw. werde ich anlegen“ setzen 60 Prozent mit „am Sparbuch“ fort. Unter den zur Wahl gestellten Anlageformen – Mehrfachantworten waren möglich – ist das der höchste Wert.
Mit etwas Abstand folgen an zweiter Stelle Fonds (39 Prozent), knapp dahinter liegen Lebens- und Pensionsversicherungen mit 35 Prozent.
Für die Beratung ebenfalls nicht unwesentlich: Ein Fünftel (20 Prozent) sagt: Ich würde gerne Geld anlegen, ich weiß aber nicht, wie das geht.

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