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Lebensversicherung: So viel wird rückgekauft

5.7.2024 – In den 21 Quartalen von Anfang 2019 bis zum ersten Quartal 2024 waren vier der fünf höchsten Rückkaufquoten in den Jahren 2023 und 2024 angesiedelt. Das erste Quartal 2024 liegt mit 36,7 Prozent auf Platz fünf.

Auf knapp 7,3 Milliarden Euro beliefen sich die Aufwendungen für Versicherungsfälle in der Lebensversicherung im Jahr 2023, etwas mehr als die gut 7 Milliarden Euro im Jahr davor.

Kräftig gestiegen sind 2023 demgegenüber die Rückkäufe: Sie waren nach Angaben der Finanzmarktaufsicht (FMA) um 32,73 Prozent höher als 2022.

Das ist den Quartalszahlen auch deutlich anzusehen. Wirft man einen Blick auf die Quartale seit Anfang 2019, so zeigt sich: Im zweiten Quartal 2023 war das Rückkaufvolumen mit 810 Millionen Euro und damit mit Abstand am größten.

Das erste Quartal 2023 wies mit 717 Millionen Euro den zweithöchsten Betrag im Beobachtungszeitraum auf.

2023 hatte die drei höchsten Rückkaufquoten

2023 wies denn auch drei Quartale mit den höchsten Rückkaufquoten auf – wobei diese Quote freilich auch immer in Relation zu den gesamten Aufwendungen zu sehen ist.

Im zweiten Quartal 2023 etwa wurde sie durch in Summe geringe Aufwendungen von 1,48 Milliarden Euro in die Höhe getrieben und betrug 45,1 Prozent.

Am zweithöchsten war die Quote im zweiten Quartal 2023 (44,8 Prozent), am dritthöchsten im ersten Quartal 2023 (37,3 Prozent).

Fünfthöchste Quote im ersten Quartal 2024

Das erste Quartal 2024 gehörte den FMA-Daten zufolge wieder zu jenen mit höhere Rückkaufquoten: 36,7 Prozent sind der fünfthöchste Wert der 21 Quartale im Beobachtungszeitraum; die Daten für das zweite Quartal 2024 liegen noch nicht vor.

Die Aufwendungen für Lebensversicherungen waren im ersten Quartal 2024 mit 1,84 Milliarden Euro niedriger als im Vorquartal (damals 2,1 Milliarden Euro), die Rückkäufe mit 673 Millionen Euro umgekehrt höher (damals 586 Millionen Euro).

Rückkäufe in der Lebensversicherung (Daten: FMA; Grafik: Lampert)
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Lebensversicherung · Versicherungsaufsicht
 
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