WERBUNG

Wie die Österreicher ihre Finanzlage beurteilen

16.1.2026 – Mehr als die Hälfte der Österreicher beurteilt die eigene finanzielle Lage als angespannt oder kritisch, für 40 Prozent hat sie sich im vergangenen Jahr verschlechtert. Im Fokus steht für viele deshalb die Senkung ihrer Kosten, sparen wollen die meisten für unvorhergesehene Ausgaben.

Das Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) hat im Auftrag der Santander Consumer Bank eine Umfrage zum Finanzverhalten der Österreicher durchgeführt. Die Ergebnisse wurden nun im „Santander-Finanzbarometer“ präsentiert.

Befragt wurden dazu Anfang Jänner rund 1.500 Personen, die hierzulande ihren Wohnort haben. Die Erhebung sei repräsentativ, so das IFDD; die Schwankungsbreite betrage 2,5 Prozent.

In der Studie würden sich die weiterhin schwache Wirtschaftslage, Teuerung und steigende Arbeitslosigkeit niederschlagen. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig ein wirtschaftlicher Aufschwung nach der zuletzt schwierigen Phase ist, betont Santander-Österreich-CEO Olaf Peter Poenisch.

Positiv sei, dass viele Menschen ihre Finanzen aktiv steuern und vorsorgen; mit ihrem Fokus auf Sparen, Kostenbewusstsein und Schuldenabbau würden sie finanziell verantwortungsvoll und mit Blick auf die Zukunft handeln, so Poenisch.

Sparen bei Versicherungen und anderen Fixkosten

Zum Jahreswechsel schätzt demnach mit 52 Prozent mehr als die Hälfte der Befragten ihre Finanzlage als eher angespannt oder kritisch ein; nur jeder Zehnte beurteilt seine finanzielle Situation als sehr gut.

40 Prozent der Studienteilnehmer gaben darüber hinaus an, dass sich ihre persönliche finanzielle Lage seit dem Vorjahr etwas oder deutlich verschlechtert hat, nur für 14 Prozent wurde sie besser, 45 Prozent beurteilen sie als unverändert.

Jeweils vier von zehn Österreichern wollen deshalb ihre Ausgaben durch Preisvergleiche oder die Inanspruchnahme von Rabatten und Aktionen senken sowie ihre Fixkosten bei Energie, Versicherungen oder Abonnements reduzieren, wobei Mehrfachangaben möglich waren.

Finanzbarometer der Santander Bank (Quelle: Santander)
Finanzbarometer der Santander Bank (Quelle: Santander).
Zum Vergrößern Grafik anklicken.

Nur 20 Prozent planen Vermögensaufbau

Wichtigstes Ziel beim Sparen sei ein „Notgroschen“ für unerwartete Ausgaben, so die Studie. 60 Prozent der Befragten planen, dafür heuer Geld auf die Seite zu legen – auch hier waren Mehrfachantworten möglich.

Für Urlaub und Freizeit will im heurigen Jahr jeder Dritte sparen, für größere Anschaffungen wie Autos oder Ausgaben fürs Wohnen jeder Vierte. Vermögensaufbau beispielsweise für die Pension sei nur für zwei von zehn Befragten ein Sparziel.

Jeder Vierte möchte im heurigen Jahr Schulden abbauen, die Rückzahlung bestehender Kredite sei bei 16 Prozent der Studienteilnehmer ein Sparmotiv. Und schließlich könne sich fast jeder sechste Österreicher es sich derzeit überhaupt nicht leisten zu sparen.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Darlehen · Marktforschung · Pension  · Steuern
 
Ihr Wissen und Ihre Meinung sind gefragt

Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.

Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.

Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.

Täglich bestens informiert!

Der VersicherungsJournal Newsletter informiert Sie von montags - freitags über alle wichtigen Themen der Branche.

Ihre Vorteile

  • Alle Artikel stammen aus unserer unabhängigen Redaktion
  • Die neuesten Stellenangebote
  • Interessante Leserbriefe

Jetzt kostenlos anmelden!

VersicherungsJournal in Social Media

Besuchen Sie das VersicherungsJournal auch in den sozialen Medien:

  • Facebook – Ausgewähltes für den Vertrieb
  • Twitter – alle Nachrichten von VersicherungsJournal.at
  • Xing News – Ausgewähltes zu Karriere und Unternehmen
Diese Artikel könnten Sie noch interessieren
7.4.2015 – Falsche Lenkungseffekte für das Vorsorgeverhalten ortet VPI-Geschäftsführer Hermann Stöckl aufgrund der Steuerreform. (Bild: Stöckl) mehr ...
 
17.12.2009 – Das dritte Quartal war unter anderem von diversen Reformvorhaben rund um die Finanz- und Anlageberatung gekennzeichnet. Ein Rückblick auf die Monate Juli, August und September. mehr ...
WERBUNG