Massive gesellschaftspolitische Aufgabe

20.2.2026 – Ich gratuliere zu dieser hervorragenden und neutralen Information. Speziell das Thema Zillmerung hat ja teilweise religiösen Eifer hervorgerufen und befeuert.

Die Analyse von Herrn Nuschele ist absolut korrekt. Wenn man die Pensionsvorsorge für eine 30-jährige Person danach beurteilt, welches Produkt nach 8 Jahren den besten Rückkaufswert aufweist, dann ist man eher bei einer mangelhaften Beratung bzw. (falschem) Marketing als bei Kundeninteresse.

Der jeweilige Einzelfall, die korrekt herausgearbeiteten Ziele des Kunden, die sind wichtig. Und zum Erreichen gibt es viele Wege.

Übrigens: Laut Statistik Austria betrug die Geburtenrate 2025 1,3! Für eine stabile Demographie würden 2,1 benötigt. Wir haben in Österreich seit den Siebzigern Geburtenraten unter 1,5 … Wer also soll das Umlageverfahren in der gewohnten Höhe finanzieren?

Die Vorsorgeindustrie hat eine massive gesellschaftspolitische Aufgabe – denn die Politik schweigt. Das Regierungsprogramm weist keinerlei Maßnahmen zur Förderung privater und betrieblicher Vorsorge auf. Eigentlich fahrlässig und skandalös.

Rudolf Mittendorfer

Office@rudolfmittendorfer.at

zum Artikel: „Gezillmert oder nicht gezillmert – das ist die Frage”.

Ihr Wissen und Ihre Meinung sind gefragt

Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.

Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu! Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.at.

Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.at.

weitere Leserbriefe