25.2.2026 – Ende 2025 waren in Österreich 7,51 Millionen Kfz zugelassen, eine Zunahme um 1,2 Prozent gegenüber Ende 2024. Der Pkw-Bestand belief sich auf 5,29 Millionen, ein Plus von 1,0 Prozent. Zum Vergleich: Die Bevölkerung wuchs um selben Zeitraum um 0,24 Prozent. Häufigste Pkw-Marke ist VW, gefolgt von Audi, Skoda und BMW. Bei den Elektroautos liegt Tesla vor VW und BMW.

Per Jahresende 2025 hatten in Österreich 5,29 Millionen Pkw eine aufrechte Zulassung, um 54.208 oder 1,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Anzahl der Zulassungen ist damit stärker gewachsen als die österreichische Bevölkerung, die nach vorläufigen Zahlen um 0,24 Prozent auf 9,22 Millionen anwuchs.
Dies geht aus Informationen hervor, die die Statistik Austria am Dienstag veröffentlicht hat. Deren Kfz-Bestandsstatistik ist eine Sekundärstatistik, die auf Basis von Daten erstellt wird, die der Versicherungsverband regelmäßig an die Statistik Austria übermittelt.
86,7 Prozent sind vor Verbrenner, wobei ihr Anteil rückläufig ist. Die Anzahl der zugelassenen Diesel-Pkw ging um 4,1 Prozent auf 2,41 Millionen zurück, jene der Benziner (einschließlich Flex-Fuel) um 0,5 Prozent auf 2,18 Millionen.
„Ende 2025 waren erstmals mehr als 700.000 alternativ angetriebene Pkw zugelassen“, teilte Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, am Dienstag mit. Dies bedeutet ein Plus von knapp einem Drittel.
Den stärksten Zuwachs verzeichneten Benzin/Elektro-Hybride (Bestand: 350.304; +36,0 Prozent), gefolgt von Elektroantrieben (257.717; +28,5 Prozent) und Diesel/Elektro-Hybriden (90.418; +25,0 Prozent).
Die Pkw-Dichte ist, auf Basis der vorläufigen Bevölkerungszahl zum Jahreswechsel 2025/26, auf 573 pro 1.000 Einwohner gestiegen, 2024 betrug der Motorisierungsgrad 569 pro 1.000 Einwohner.
Die höchste Dichte weist die Statistik Austria für das Burgenland aus (702). Danach folgen Niederösterreich (670), Kärnten (667), Oberösterreich (651), der Steiermark (631) und Salzburg (577).
Tirol (555), Vorarlberg (548) und insbesondere das mit einem dichten öffentlichen Verkehrsnetz ausgestattete Wien (363) lagen unter dem Österreich-Durchschnitt.
Rund zwei Drittel (68,5 Prozent) aller Pkw verteilen sich auf zehn Marken. Die größte bleibt VW mit einem Anteil von 19,5 Prozent). Mit Abstand folgen Audi (7,5 Prozent), Skoda (7,2), BMW (7,1), Mercedes (6,0), Ford (5,3), Opel (4,6), Seat (4,4), Renault (3,8) und Hyundai (3,1).
Bei den Pkw mit Elektroantrieb waren die zehn größten Marken Tesla (Anteil: 15,2 Prozent) vor VW (12,7) und BMW (11,0). Die nächstgrößten Marken: Renault (6,9 Prozent), Skoda (6,4), Audi (6,0), Hyundai (4,5), Mercedes (4,0), BYD (3,9) und Cupra (3,6).
Bei den Lastkraftwagen waren 526.793 der Klasse N1 (Lkw bis 3,5 t höchstzulässigem Gesamtgewicht; +1,8 Prozent) zugelassen, 9.097 der Klasse N2 (über 3,5 t bis 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht; −1,4 Prozent) und 45.229 der Klasse N3 (über 12 t höchstzulässigem Gesamtgewicht, −0,3 Prozent).
Hinzu kamen 19.997 Sattelzugmaschinen (−0,3 Prozent) und 497.216 land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen (Traktoren und Zweiachsmäher, +0,8 Prozent).
Bei den einspurigen Fahrzeugen waren 671.842 Motorräder zugelassen (+2,5 Prozent). Der Bestand von Motorfahrrädern ging dagegen um 0,5 Prozent auf 272 145 zurück.
In Summe ergab sich Ende 2025 ein Kfz-Bestand von 7.511.621 Stück – gegenüber Ende 2024 (7.424.940) ein Zuwachs um 1,2 Prozent.
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