Unwetter verursachten Millionen-Schäden in der Landwirtschaft

4.9.2026 – Rund fünf Millionen Euro Gesamtschaden haben Unwetter in den letzten Tagen in der Landwirtschaft verursacht. Fünf Bundesländer waren betroffen, vor allem Betriebe in der Steiermark traf es hart.

Hagelschaden an Glashaus, Steiermark (Bild: ÖHV)
Hagelschaden an einem Glashaus in der Steiermark
(Bild: ÖHV)

Am Mittwochabend kam es zu einem heftigen Unwetter, das in der Steiermark schwere Schäden in der Landwirtschaft verursacht hat, wie die Österreichische Hagelversicherung am Donnerstag mitteilte.

Insgesamt hinterließ es nach Angaben des Versicherers einen Gesamtschaden in Höhe von 3,5 Millionen Euro.

Enormer Einzelschaden

Dabei sei allein bei einem einzigen Gartenbaubetrieb an Gläsern, Schirmen, Einrichtungen und Kulturen ein Gesamtschaden von knapp drei Millionen Euro entstanden.

„Der Hagel fiel dort zwar nur sehr schütter, bestand jedoch aus extrem großen Hagelkörnern, die punktuelle, aber gravierende Zerstörungen anrichteten“, berichtet die Hagelversicherung.

Daneben seien ein weiterer Gartenbaubetrieb sowie Wein-, Obstflächen und Grünland in den Bezirken Voitsberg und Murtal geschädigt worden.

Zuletzt auch Tirol, Kärnten, Salzburg, Niederösterreich betroffen

In den letzten Tagen waren nach der Hitze auch andere Bundesländer von regionalen Unwettern betroffen, die zu Schäden in der Landwirtschaft führten.

In Tirol kam es am 31. August im Bezirk Innsbruck-Land zu Schäden an Grünland, Mais und Gemüse im Ausmaß von 600.000 Euro.

Am selben Tag erlitten Landwirte in den Salzburger Bezirken St. Johann im Pongau und Zell am See Schäden in Höhe von 350.000 Euro, Landwirte in St. Veit an der Glan (Kärnten) in Höhe von 150.000 Euro. In Mitleidenschaft gezogen wurden in beiden Ländern Grünland und Silomais.

Kurz vor der Weinernte mussten Landwirte in Niederösterreich nur wenige Tage zuvor, am 28. August, in den Bezirken Hollabrunn und Tulln Schäden in Höhe von 500.000 Euro hinnehmen.

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