Winter: Schöne, aber auch belastende und riskante Seiten

17.3.2026 – Der Winter 2025/26 ist meteorologisch schon vorbei, astronomisch so gut wie. Im Rückblick berichten in einer Allianz-Umfrage die meisten Österreicher von positiven Wintererlebnissen. Auf der anderen Seite machte der Winter auch vielen physisch und psychisch zu schaffen. Hinzu kamen Schäden und Unfälle, wobei sich zeigte: Die Generation Z war am häufigsten von Stürzen und Pannen betroffen. Und: Nicht jeder ist sich über Absicherungslücken im Klaren.

Mann zeichnet im Schnee einen Engel (Bild: Getty Images/Unsplash)
Bild: Getty Images/Unsplash

Nicht mehr lange, und der Winter ist am Ende – jedenfalls astronomisch betrachte: Am 20. März hält der Frühling Einzug. Meteorologisch hat er bereits vor mehr als zwei Wochen begonnen – so wie jedes Jahr am 1. März.

Die Allianz hat aus diesem Anlass bei Marketagent mit einer Umfrage beauftragt. Von 25. Februar bis 3. März 2026 haben österreichweit 1.060 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren online Auskunft zu „winterlichen“ Themen gegeben.

Insgesamt berichteten laut Allianz 80 Prozent der Teilnehmer von positiven Wintererlebnissen. Weiße Weihnachten seien für 35 Prozent das „Highlight der Saison“ gewesen. Für 19 Prozent zählten Winterausflüge und Wintersporterlebnisse zu den herausragendsten Momenten.

Wenig Sonne und Glätte sind Negativfaktoren

Dem standen aber auch weniger positive Eindrücke gegenüber. 45 Prozent litten unter den wenigen Sonnenstunden. Das war besonders in Ostösterreich der Fall: 55 Prozent der Wiener vermissten die Sonne, 52 Prozent der Nieder- und 50 Prozent der Oberösterreicher.

Ein Drittel (33 Prozent) hatte Probleme mit rutschigen Gehwegen und Straßen. Auch hier sind die Zahlen im Osten höher, vor allem in Wien (45 Prozent), Nieder- (37 Prozent) und Oberösterreich (36 Prozent).

Rund einem Fünftel drückt der Winter aufs Gemüt

Auch psychisch hat der Winter einigen zu schaffen gemacht: 18 Prozent berichteten von mentaler Belastung oder depressiven Verstimmungen.

Das sei besonders in den Städten und im Westen der Fall gewesen. In Wien war laut Allianz rund ein Viertel betroffen, in Vorarlberg 27 Prozent. In Niederösterreich, Oberösterreich und Salzburg gab etwa ein Fünftel an, unter der dunklen und kalten Jahreszeit emotional gelitten zu haben.

Generation Z besonders von Stürze, Pannen und Unfällen betroffen

René Brandstötter, CSO der Allianz in Österreich (Bild: Allianz/Cardes)
René Brandstötter, CSO der Allianz
Österreich: Versicherungsschutz regel-
mäßig prüfen und, wenn nötig, anpassen
(Bild: Allianz/Cardes)

Auch physische Vorfälle wurden in der Umfrage thematisiert. „Besonders auffällig“ ist für die Allianz, dass die Generation Z überdurchschnittlich häufig von winterbedingten Vorfällen betroffen gewesen sei.

In dieser Altersgruppe kam es demnach deutlich häufiger zu Alltagsstürzen: 23 Prozent berichteten darüber, während des bei den Millennials 16 Prozent waren, in der Generation X 9 Prozent und bei den Babyboomern lediglich 7 Prozent.

Auch Fahrzeugpannen seien bei ihnen mit 13 Prozent „weit häufiger“ auf als bei den anderen Generationen (im Schnitt 6,5 Prozent) aufgetreten.

Unfälle und Schäden

20 Prozent mussten nach einem Sturz oder Unfall ärztlich behandelt werden. Bei 18 Prozent war eine Fahrzeugreparatur notwendig, 16 Prozent berichteten von einer hohen finanziellen Belastung als Folge eines Unfalls oder Schadens.

Laut Umfrage waren vielfach vor allem Sachschäden am Haus oder an Fahrzeugen versichert und gedeckt. „Gleichzeitig machen die Ergebnisse deutlich, dass es bei der Absicherung von Stürzen und Unfällen – etwa beim Wintersport oder im Alltag – noch Aufholbedarf gibt“, so die Allianz.

Mehr als ein Fünftel ist Deckungsumfang nicht klar

„Der Winter 2025/26 hat vielen Menschen schöne Erlebnisse beschert, zugleich aber auch gezeigt, wie schnell aus winterlichen Bedingungen konkrete Risiken entstehen können – vom Sturz auf vereisten Wegen bis zu Fahrzeugpannen oder Schäden am Eigentum“, fasst Allianz-Vertriebsvorstand René Brandstötter zusammen.

Besonders bei Unfällen im Alltag oder beim Sport zeigen sich Absicherungslücken oft erst im Schadensfall, betont Brandstötter. Laut der Umfrage wissen mehr als 20 Prozent nicht, ob winterbedingte Schäden oder Unfälle von ihrer Versicherung gedeckt sind.

„Umso wichtiger ist es daher, den eigenen Versicherungsschutz regelmäßig in einem Beratungsgespräch zu überprüfen und wenn nötig anzupassen“, so Brandstötter.

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