18.6.2026 – Die Österreichische Beamtenversicherung hat ihr Prämienvolumen 2025 um 5,5 Prozent auf 211,8 Millionen Euro steigern können. Der Vorsteuergewinn erreichte 9,5 Millionen Euro, nach knapp über zehn Millionen Euro im Jahr zuvor.
2024 hatte das Prämienvolumen der Österreichischen Beamtenversicherung (ÖBV) erstmals die Marke von 200 Millionen Euro überschritten (200,75 Millionen Euro).
2025 setzte sich der Trend fort: Die verrechneten Prämien legten im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 211,81 Millionen Euro zu.
Der Vertragsbestand über alle Sparten verringerte sich von 320.762 (2024) auf 317.525 Stück (–1,0 Prozent).
In der Lebensversicherung stieg die Summe auf 181,24 Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus in Höhe von 5,0 Prozent.
„Die Steigerung ist neben dem Anstieg der einmaligen Prämien auf die deutliche Erhöhung der laufenden Prämien um 3,7 Prozent im Jahr 2025 zurückzuführen“, ist dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen.
In der Schaden/Unfall-Versicherung wurden 30,57 Millionen Euro Prämie erzielt (+8,9 Prozent).
Der Vertrieb der Amts-, Organ- und Dienstnehmerhaftpflicht-Versicherung sei „ausgezeichnet gestartet“, merkt Vorstand Stefan Mikula an. Das Produkt ist seit Anfang 2025 erhältlich, nachdem die ÖBV 2024 die Konzession für die Allgemeine Haftpflichtversicherung erhalten hat.
Die Aufwendungen für Versicherungsfälle (Eigenbehalt) gingen auf 230,2 Millionen Euro zurück (2024: 236,6 Millionen Euro).
Das versicherungstechnische Ergebnis belief sich auf 8,73 Millionen Euro und sank damit gegenüber 2024 um knapp ein Viertel (–23,8 Prozent).
Das Finanzergebnis stieg demgegenüber an, von 53,8 Millionen Euro auf 58,4 Millionen Euro.
Die Entwicklung sei „durch höhere realisierte Gewinne und niedrigere Zinsaufwendungen“ beeinflusst worden, heißt es im Bericht.
Die Kapitalanlagen blieben mit 1,872 Milliarden Euro nahezu genau auf Vorjahresniveau (1,874 Millionen Euro).
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) lag mit 9,50 Millionen Euro um 6,3 Prozent unter dem Vorsteuergewinn des Vorjahres (10,14 Millionen Euro).
Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss von 7,69 Millionen Euro (–14,6 Prozent).
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