4.5.2026 – Der Versicherer meldet für das Jahr 2025 Prämienzuwächse in Höhe von 6,1 Prozent in Schaden/Unfall und von 3,1 Prozent in der Leben-Sparte. Der Vorsteuergewinn (EGT) kletterte um 23 Millionen auf 35,9 Millionen Euro, der Jahresgewinn lag mit 25,0 Millionen Euro ebenfalls klar über dem Vorjahreswert.
Zürich Österreich hat 2025 in der Schaden/Unfall-Versicherung verrechnete Bruttoprämien (Gesamtrechnung) in Höhe von 669,3 Millionen Euro erzielt. Gegenüber 2024 ist das ein Anstieg um 6,1 Prozent. Dies geht aus dem Ende April veröffentlichten Geschäftsbericht 2025 hervor.
Von dieser Summe entfielen 668,0 Millionen Euro (+6,1 Prozent) auf das direkte Geschäft, 1,3 Millionen (+40,9 Prozent) auf das indirekte. Die Prämien im Kfz-Geschäft legten überdurchschnittlich um 8,7 Prozent zu, in den Nicht-Kfz-Sparten gab es einen Prämienzuwachs um 4,4 Prozent.
Die Anzahl der Risken stieg dem Bericht zufolge im direkten Geschäft um insgesamt 44.047 Stück oder 2,1 Prozent auf 2.100.834 Stück. Diese sei vor allem auf das Kfz-Geschäft (+21.266 Stück oder +2,7 Prozent) zurückzuführen; Nicht-Kfz wuchs um 22.781 Stück oder 1,8 Prozent.
Die Anzahl der gemeldeten Schadensfälle sank um 7,0 Prozent auf 175.673. Der Gesamtschadenaufwand brutto stieg demgegenüber um 0,9 Prozent auf 453,4 Millionen Euro. Im Eigenbehalt (nach Rückversicherungsabgabe) stieg der Schadenaufwand um 3,0 Prozent auf 225,3 Millionen Euro.
2025 sei „vor allem von zwei merkbaren Großschäden im Bereich Haftpflicht und den Gerichtskostenanpassung in der Rechtsschutzversicherung beeinflusst“ gewesen, heißt es im Bericht. Positiv habe sich ausgewirkt, dass es geringe unwetterbedingte Schäden gegeben habe.
Die verrechneten Bruttoprämien des direkten Geschäfts in der Lebensversicherung legten gegenüber 2024 um 3,1 Prozent auf 132,7 Millionen Euro zu. Einmalerläge verzeichneten dabei ein Plus von +55 Prozent, die laufenden Prämien eines +0,3 Prozent.
Von den direkten Prämieneinnahmen entfielen Euro 65,7 Millionen Euro auf die klassische und 67,0 Millionen auf die fondsgebundene Lebensversicherung, wobei es in beiden Sparten eine Steigerung gegeben habe.
„Während in der klassischen Lebensversicherung die laufenden Prämien sanken und die Einmalerläge stiegen, zeigte sich in der fondsgebundenen Lebensversicherung eine Steigerung sowohl in den laufenden Prämien als auch im Einmalerlag“, ist dem Bericht weiter zu entnehmen.
Die abgegrenzten Versicherungsleistungen netto sanken um 6,4 Millionen Euro auf 138,8 Millionen Euro. Dies liege vor allem an einem Rückgang der Rückkaufsleistungen.
Der Gesamtbestand an Vermögensanlagen (exklusive Kapitalanlagen der fondsgebundenen Lebensversicherung) belief sich auf rund 1,58 Milliarden Euro.
Das Nettofinanzergebnis (exklusive fondsgebundene Lebensversicherung) lag mit 68,3 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von damals 97,4 Millionen Euro, „welches von hohen realisierten Gewinnen gestützt war“, so der Bericht.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 23,0 Millionen auf 35,9 Millionen Euro. Der Jahresgewinn betrug 25,0 Millionen Euro, nach 18,2 Millionen Euro 2024.
Geschäftsbericht 2025 (Zürich)
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